Martin Luther und 500 Jahre Reformation anschaulich dargestellt

27.10.2017

Anlässlich der landesweiten Feierlichkeiten zur Reformation vor 500 Jahren startete die Fachschaft evangelische Religion der IGS Grünstadt den Versuch, den eigenen Schülerinnen und Schülern das Thema näher zu bringen.

Anlässlich der landesweiten Feierlichkeiten zur Reformation vor 500 Jahren startete die Fachschaft evangelische Religion der IGS Grünstadt den Versuch, den eigenen Schülerinnen und Schülern das Thema näher zu bringen. Und dieser Versuch ist bestens gelungen, denn den aufmerksam folgenden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 wurde sehr anschaulich, kind- und zeitgemäß die Thematik um Martin Luther erläutert und dargeboten. Unter der Regie von Religionslehrerin Monika Hopp und der Mitwirkung vieler weiterer LehrerInnen der IGS sowie den Schülerinnen und Schülern der MSS-Grundkurse evangelische Religion (Stufen 11 und 12) wurde die Reformation um Martin Luther in knapp 45 Minuten intensiv belichtet und die wichtigsten Stationen des Ereignisses darstellerisch und in Liedform angemessen aufgearbeitet. Dass es den (jungen) SchülerInnen der IGS gut gefiel, was sie zu sehen und hören bekamen, das zeigte auch der lang anhaltende Beifall am Ende der Veranstaltung.


Die Schulgemeinschaft der IGS Grünstadt bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die großartige Arbeit und das Realisieren des wirklich sehr gelungenen Projekts.


05.11.2017                   /mk/


Zu der Veranstaltung war in der Rheinpfalz, Unterhaardter Ausgabe, vom 30.10.2017, ein Bericht der Rheinpfalz-Redakteurin Julia Helwig zu finden, den wir an dieser Stelle unserer Homepage veröffentlichen:


Schauspiel und Luther-Rap

Schüler der Integrierten Gesamtschule erfahren, wie die Reformation verlief
Von Julia Helwig

Wer war eigentlich Martin Luther? Alle Schüler der fünften bis siebten Jahrgangsstufe der Integrierten Gesamtschule (IGS) Grünstadt haben am Freitag eine für sie zugeschnittene Veranstaltung zum Thema „Luther und 500 Jahre Reformation“ erlebt. Elf Oberstufenschüler, die das Fach evangelische Religion belegen, haben bei szenischen und musikalischen Darbietungen gezeigt, wie Luther mit seinen Ideen die Kirchenwelt reformierte.
Das für Luther prägende Gewittererlebnis und die damit verbundene Entscheidung, ins Kloster nach Erfurt zu gehen, veranschaulichte der 16-jährige Robin Süntzenich beeindruckend, Er hatte die Rolle des Reformators übernommen. Zwischen den schauspielerischen Szenen kam Hanna Heiner (17) als Erzählerin zum Einsatz. Unter der Leitung von Religionslehrerin Monika Hopp, die mit Hilfe weiterer Lehrer der Fächer Ethik, Kunst, Musik und evangelische Theologie das Programm organisierte, erhielten die Schüler Einblicke in die wichtigsten Lebensstationen Luthers.„Altersgerecht soll die Veranstaltung sein. Vor allem möchten wir das Wesentliche der Reformation, den Schülern näherbringen“, sagte Hopp. Das Anbringen von Luthers 95 Thesen an die Schlosskirche Wittenberg durfte nicht fehlen. Auch der vorausgegangene Ablassbriefhandel durch den Prediger Johann Tetzel, gespielt von Maximilian Utkin, hatten die Schüler der elften und zwölften Jahrgangsstufe mit in ihr abwechslungsreiches Programm aufgenommen. Lea-Caroline Hopfinger (19) beeindruckte zweimal das Publikum mit ihrer Sopranstimme. Das Lied „In Christ Alone“ von Keith Getty und Stuart Townend sang sie strophenweise in deutscher und englischer Sprache. Das für den Protestantismus von großer Symbolkraft und heute bekannte Kirchenlied „Eine feste Burg ist unser Gott“, dessen Text Martin Luther verfasste, durften alle Kinder mitsingen. Musiklehrer Frederic Zeiler umrahmte die Feierstunde musikalisch am Klavier. Beim schwungvollen „Luther-Rap“ schnipsten und klatschten alle in die Hände.
Für das schön gestaltete Bühnenbild war Lehrerin Marliese Förster verantwortlich. Eine Lutherrose aus Krepppapier hing an einer Wand. Monika Hopp erläuterte deren Symbolik mit einer Power-Point-Präsentation. Auf orangefarbenen Schildern mit schwarzer Schrift standen die Schlüsselbegriffe wie „Deutsche Sprache“, „Buchdruck“ und „Bibel“. Die berühmte Kirchentür der Schlosskirche Wittenberg, welche die Schüler aus Karton nachbildeten, komplementierte das Bühnenbild. Hanna Heiner, die selbst an dem Projekt mitwirkte, freut sich auf den kommenden Reformationstag und sagte am Ende der gelungenen Vorstellung: „Nicht alle Kinder sind mit religiösen Werten aufgewachsen und kennen die Geschichte von Luther und die Entstehung der evangelischen Kirche. Deshalb finde ich eine solche Veranstaltung toll. Für mich ist der Tag etwas Besonderes, denn ohne Luther wäre ich nicht evangelisch, sondern katholisch.“

 
 
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