Berlin 2016 - Klasse 10d

Unsere Klassenfahrt begann am 27. Juni 2016 um sechs Uhr morgens mit einer fast zehnstündigen Anfahrt nach Berlin, die, Gott sei Dank, nicht durch Staus verlängert wurde. Als wir kurz vor 16 Uhr in unserem Hostel in Berlin Kreuzberg ankamen, hatten wir eine kurze Zeit, um die Zimmer zu beziehen und uns einzugewöhnen, bevor wir uns mit der U-Bahn auf den Weg zum Bundestag machten. Dort angekommen, wurden wir nach einer kleinen Wartezeit von ungefähr 50 Minuten herzlich empfangen und durften danach ein leckeres Essen in der Bundestagskantine zu uns nehmen. Hauptgericht: Kartoffel- oder Bohnensuppe, dazu ein Stück Blechkuchen.

Nach dem Essen hatten wir Zeit, uns auf der Dachterrasse und in der Kuppel des Bundestags umzusehen und Fotos von der schönen Aussicht auf ganz Berlin zu machen. Ein Besuch im Plenarsaal mit einem ungefähr dreißigminütigen Vortrag, der mit spaßigen Bemerkungen des Redners aufgelockert wurde, durfte natürlich auch nicht fehlen. Ebenso wenig wie der erste kurze Bummel über die Fanmeile am Brandenburger Tor und der Rückweg zum Hostel zu Fuß, auf dem wir mehrere Supermärkte fanden.

Der nächste Morgen begann mit einem guten Frühstück, ehe wir uns gegen halb zehn auf den Weg zu einer Stadtrundfahrt mit der Buslinie 100 machten, die an einigen bekannten Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem Bundestag, der Siegessäule, Schloss Bellevue oder auch dem Brandenburger Tor vorbei führte und am Alexanderplatz endete, wo wir uns nach der Fahrt frei bewegen durften. Zusammen als Gruppe fuhren wir wieder zur Siegessäule und beendeten unsere Stadtrundfahrt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, welche wir uns auch von innen ansahen. Den restlichen Tag wurde uns erlaubt, in Gruppen mit mindestens fünf Personen in der Stadt zu bleiben und das mitgenommene Taschengeld auszugeben.

Der Mittwoch startete nach dem Frühstück mit dem Besuch im Berlin Dungeon, welches jedem Besucher einen Schauer über den Rücken laufen ließ und auch einige ängstliche Schreie entlockte, bevor wir 12 Meter tief stürzten. So wurden wir zum Beispiel mit einem kleinen Fahrstuhl transportiert, haben die Revolution von 1848 miterlebt und durften den berüchtigten Carl Großmann, Schlächter von Berlin, treffen und noch vieles mehr, was uns in Angst und Schrecken versetzte. Ein Besuch, der sich wirklich lohnte.

Nachdem wir das Dungeon überlebt hatten, machten wir uns auf den Weg zu Madame Tussauds, in dem viele Wachsfiguren von Promis, Schauspielern und Musikern anzutreffen waren und man seine eigene Hand als Lampe herstellen lassen konnte.
Nach dem Besuch im Madame Tussauds hatten wir zwei Stunden Zeit uns frei zu bewegen, ehe wir das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen besuchten, welches emotional sehr bewegend und informativ war und uns einen guten Einblick in die damalige, nicht allzu weit zurück liegende Zeit gab. Nach der Fahrt mit unserem Reisebus zurück zum Hostel wurde es uns überlassen, wie wir den Abend verbringen wollten.

Am Donnerstag war unser letzter Tag in Berlin, welcher der Großteil unserer Klasse dazu nutzte, mit Herrn Kuntz den Checkpoint Charlie zu besuchen, der kleinere Rest besuchte mit Frau Simon das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel und den Hackeschen Markt. Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung, sodass fast alle sich dazu entschieden, den Abend auf der Fanmeile und mit Public Viewing des Spieles Polen-Portugal zu verbringen.

Am Freitag frühstückten wir um 7 Uhr, eine Stunde früher als die Tage zuvor, sodass wir pünktlich um 8 Uhr abfahren konnten und nach etwas Stau ungefähr gegen 17.20 Uhr wieder wohlbehütet in Grünstadt am Busbahnhof der IGS ankamen. Somit war unsere letzte Klassenfahrt der 10d beendet und wir werden sie in wirklich guter Erinnerung behalten.

Alles in allem fand ich die Klassenfahrt nach Berlin sehr gut, da die Programmpunkte sehr interessant, aber nicht zu überfüllt an Informationen waren und wir noch genug Zeit zum Geldausgeben und Mittagessen hatten. Auch das Hostel, welches wir ausgesucht hatten, lag zentral, sodass wir nur kurze Strecken mit der U-Bahn fahren mussten, um zu vielen Sehenswürdigkeiten zu gelangen. Ebenfalls waren die Zimmer sehr komfortabel und hatten ein eigenes Badezimmer.

Chantal Völpel, 10d

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